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Aktuelles: Bestäuberparty

und Klimadetektive im Naturpark Pöllauer Tal


Kinder der Naturpark-Volksschule Schönegg schlüpften zur Apfelblüte in die Rolle von bestäubenden Insekten und waren mit Messgeräten als Klimadetektive im Naturpark Pöllauer Tal unterwegs.

Bienen, Schwebfliegen, Hummeln und Schmetterlinge bestäuben unentgeltlich unserer Kulturbäume. Bei der Bestäuberparty erledigten diese Arbeit die Schüler:innen der Naturpark-Volksschule Schönegg unter fachkundiger Anleitung der Biologinnen Carmen Dreier-Zwetti und Sabrina Wagner. Ausgerüstet mit feinen Haarpinseln und vorab gesammelten Pollen bestäubten die Schüler:innen händisch die Apfelbäume vor ihrer Schule. Ebenso wurden Insekten eingefangen, beobachtet und mit verschiedenen Materialien nachgebildet. Nach dem Basteln wurden sie wieder frei gelassen. Die Kinder lernten wie anstrengend es ist Bäume zu bestäuben und wie viele unterschiedliche Arten von Bestäubern es neben der Honigbiene noch gibt.

 

 

Im Anschluss schlüpften die Schüler:innen in Begleitung der Klimaschulen-Projektleitung Victoria Schlagbauer und Reinhold Schöngrunder in die Rolle von Klimadetektiven. Sie erforschten mittels Infrarot-Temperaturmessgeräten und Messgefäßen das Schulgelände auf Temperatur und Wasser. Den enormen Hitzeunterschied zwischen versiegelten dunklen Flächen, wie Asphalt, und natürlichen Flächen, wie die Wiese unterm Apfelbaum vor der Schule, erlebten die Kinder mit einem Wow-Effekt. „Das dunkle Blech am Gebäude ist ja viel heißer als das weiße Fensterrollo!“ kommentierte eine Schülerin ganz aufgeregt den gemessenen Unterschied von nahezu 40°C bei zwei nebeneinanderliegenden Flächen. Die Kostbarkeit des Trinkwassers wurde vorab besprochen. Die Einsparungsmöglichkeiten und Regenwassernutzung wurden von den Schüler:innen dann selbst aufgezeigt. Die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für die eigene Umgebung wird auch an den übrigen vier Naturpark-Volksschulen (VS Pöllau Grazerstraße, VS Pöllauberg, VS Saifen-Boden, VS Sonnhofen) im Rahmen des Klimaschulen-Projekts „WWW Wasser – Woher-Wofür-Wohin?“ gestärkt.

 

Das Projekt „WWW Wasser – Woher-Wofür-Wohin?“wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klimaschulen“ durchgeführt.

 

 

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