Vorpremiere TATORT "Virus" in Pöllau

Am 26. August 2017 fand die mit Spannung erwartete Vorpremiere des neuen ORF Tatorts "VIRUS" am Hauptplatz Pöllau bei Hartberg statt. Regisseurin Barbara Eder und Filmproduzent epo-Film Dieter Pochlatko gaben Pöllau die Ehre und erklärten bei der Begrüßung, wie sie auf Pöllau als Drehort kamen, welche Aspekte aus ihrer Sicht wichtig waren und bedankten sich für die großartige Unterstützung und die herzliche Aufnahme bei allen Statisten, der Marktgemeinde Pöllau, dem Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal sowie allen Einsatzkräften. Nicht vorhersehbar war die große Zuseherzahl, der Hauptplatz war bis zum letzten Platz gefüllt. Rund 1.500 begeisterte Tatortfans, die das langersehnte Ende der Sommerpause kaum erwarten konnten und den ersten Tatort oder den einen oder anderen bekannten Statisten sehen wollten. Neben den zahlreichen Interessierten waren viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft dabei.
Bürgermeister Johann Schirnhofer freute sich, dass Pöllau als Drehort für den TATORT ausgesucht wurde und damit die Bekanntheit des Pöllauer Tales gesteigert wird. Gleichzeitig bedankte er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Roten Kreuz, dem Bundesheer, allen Gewerbe- und Gastronomiebetrieben und Statisten für die Mithilfe beim Krimi. Der Wettergott meinte es gut und so konnte die Premiere bei sommerlichen Temperaturen unter freiem Himmel im stimmungsvollen Ambiente des historischen Markts, einem der Originaldrehschauorte, stattfinden. Christine Schwetz, GF Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal und Organisatorin der Vorpremiere dankte dem ORF und epo-Film für die Möglichkeit den ORF Tatort vor der Fernsehpremiere in Pöllau zu zeigen und unterstrich dass sowohl die Tatort-Produktion als auch die Durchführung der öffentlichen Vorpremiere nur durch den Zusammenhalt und Mitarbeit vieler möglich wurde.
Viele Journalisten der Printmedien und des Fernsehens wie ORF Seitenblicke, ORF Steiermark heute genossen den Abend am Hauptplatz in Pöllau in der schönen Oststeiermark. Wir hoffen es gibt Wiederholungstäter und viele Tatortfans werden Pöllau und damit den Naturpark Pöllauer Tal und die GenussRegion Pöllauer Hirschbirne kennenlernen.
Resümee vieler Zuschauer: Morgen schauen wir den Tatort gleich noch einmal im Fernsehen an.

Produktion:
Gedreht wurde der 17. gemeinsame Tatort-Fall von Eisner und Fellner vom 19. Mai bis zum 17. Juni 2016 neben Wien mit 16 von 22 Drehtagen hauptsächlich in der Steiermark, Drehorte waren das Pöllauer Tal mit dem Hauptort Pöllau sowie Krieglach im Mürztal. Der Schwaighof im Freßnitzgraben diente als Drehort für den Fluchthof. Das afrikanische Katastrophengebiet mit der Ebola-Station wurde in Sollenau in Niederösterreich nachgebaut. Produziert wurde diese Tatort-Folge von Epo-Film. Für den Ton zeichnete Roland Winkler verantwortlich, für die Ausstattung Hans Jager und für die Kostüme Christine Ludwig. Für Regisseurin Barbara Eder war dies der erste Film aus der Reihe Tatort, für Drehbuchautor Rupert Henning nach Schock und Grenzfall der dritte Film der Reihe.
(Quelle: Wikipedia)

Inhaltlicher Kurzeinblick:
Ein Schwarzer wird erschlagen in einem Steinbruch nahe einer kleinen steirischen Gemeinde aufgefunden. Ein heikler Fall in Zeiten wie diesen. Deshalb werden die Ermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) von Wien ins beschauliche Pöllau entsandt, um Distanz und Objektivität zu gewährleisten. Der Tote hat weder Dokumente bei sich, noch ist er im Ort bekannt. Auch nicht im so genannten örtlichen „Fluchthof“, einem Anwesen, das der Arzt Albert Reuss (Andreas Kiendl) als Flüchtlingsherberge für Afrikaner eingerichtet hat. Nach Jahren der Tätigkeit für NGOs hat er sich in seinen Heimatort zurückgezogen. Die Obduktion der Leiche ergibt nicht nur, dass der Mann bereits tot gewesen sein muss, als er im Steinbruch abgelegt worden ist, sondern dass er auch mit dem Ebola-Virus infiziert war. Die Diagnose ruft sofort den Seuchen-Notfallplan auf. Die Ortschaft Pöllau wird abgeriegelt. Panik bricht aus. Mitten im Katastrophen-Einsatz müssen Moritz und Bibi ihre Ermittlungen weiterführen, selbst in ständiger Gefahr, mit dem tödlichen Virus angesteckt zu werden … (Quelle: ORF)

Gesamte Handlung:
Die beiden Kommissare werden in den Hirschgraben, einem Steinbruch in der Nähe der steirischen Gemeinde Pöllau, gerufen, wo die Leiche eines etwa 40-jährigen Afrikaners gefunden wird. Das Opfer wird ohne Papiere von Steinen erschlagen aufgefunden, unklar ist zunächst, ob es sich um einen Unfall oder einen Mordfall handelt. Nachdem am Vortag eine Sprengung geplant war – angeblich, um behördliche Auflagen zu erfüllen – vermuten die Ermittler, dass die Leiche unter dem Geröll begraben werden sollte, um so die Leiche verschwinden zu lassen. Fehlende Kampfspuren deuten allerdings auf einen möglichen Arbeitsunfall. Sprengmeister Baric und sein Mitarbeiter machen aus ihrer Abneigung gegenüber den Flüchtlingen keinen Hehl.
In der Nähe des Steinbruchs betreibt der Arzt Dr. Albert Reuss, der jahrelang in verschiedenen Ländern für Hilfsorganisationen tätig war, den „Fluchthof“, ein Flüchtlingsquartier für Afrikaner. Hier sind mehrere Familien untergebracht, die Männer werden gelegentlich im Steinbruch beschäftigt. Betreiber des Steinbruchs ist Thomas Reuss, der jüngere Bruder von Albert. Am Fluchthof kann oder möchte niemand etwas über die Identität des Toten sagen. Albert Reuss macht auf die Ermittler einen ehrlichen und selbstlosen Eindruck, im Gegensatz zu dessen Bruder Thomas. Sein Fahrzeug wurde in der Tatzeit von einer Wildkamera erfasst, Reuss gibt dazu an, einen Kontrollgang gemacht zu haben.
Die Obduktion des Ofers ergibt, dass dieser bereits tot war, als er im Steinbruch abgelegt wurde. Fellner findet, dass die Hände des Opfers zu sauber sind für einen Mitarbeiter im Steinbruch sind. Außerdem findet sich ein Exanthem als allergische Reaktion auf Erfrischungstücher einer bestimmten Fluglinie, der Westafrican Air (WAA). Über deren Passagierliste lässt sich das Opfer als Dr. Kamil Daouda Maka identifizieren. Außerdem war dieser mit dem Ebolavirus infiziert. Sofort werden Zufahrtsstraßen zum Dorf abgesperrt, das Seuchenkommando rückt an, der Ausbruch von Ebola droht. Eisner und Fellner hatten ebenfalls Kontakt mit der infizierten Leiche und könnten sich somit ebenfalls angesteckt haben.
Fellner findet am Fluchthof im Badezimmerschrank von Dr. Reuss Medikamente gegen Posttraumatische Belastungsstörung, über das Studentenverzeichnis der Universität Wien finden sie außerdem heraus, dass Reuss und Maka dort zur gleichen Zeit inskribiert waren. Bibi wird von Dr. Reuss überwältigt und gefesselt. Am Fluchthof wird eine Familie vermisst, diese wird im Wald von ein paar Forstarbeitern entdeckt. Der Mann hatte das Opfer am Fluchthof in der Nacht seines Todes gesehen. Dr. Kamil Daouda Maka bedrohte Dr. Reuss, weil Reuss in Afrika seinen Eid gebrochen haben soll und nach Österreich zurückkehrte. Maka wollte die europäische Öffentlichkeit für die Probleme in Afrika aufmerksam machen, indem er Ebola nach Europa bringt. Reuss möchte Make an seinem Vorhaben hindern und stößt Maka im Streit zu Boden, Maka schlägt dabei mit dem Kopf auf. Dr. Reuss wurde selbst mit dem Ebolavirus infiziert und sprengt sich und den Hirschgraben. (Quelle: Wikipedia)

Rolle / Darsteller
Moritz Eisner: Harald Krassnitzer
Nafi Diouf: Ashley Hammer
Dr. Klaus Rottensteiner: Markus Schleinzer
Bibi Fellner: Adele Neuhauser
Manfred Schimpf: Thomas Stipsits
Barbara Reuss: Christina Trefny
Elsa Kovak: Heidelinde Pfaffenbichler
Thomas Reuss: Martin Niedermair
Abdallah Diouf: Lukhanyo Bele
Michael Kreindl: Günter Franzmeier
Dr. Kamil Daouda Maka: David Wurawa
Albert Reuss: Andreas Kiendl
Ernst Rauter: Hubert Kramar
Youma Diouf: Wanjiku Hottensiah

Buch: Rupert Henning

Musik: Arnold Johannes Ratheiser, Roman Kariolou

Regie: Barbara Eder

Kamera: Andreas Thalhammer, Xiaosu Han

Bilder: Copyright: Helmut Schweighofer; die Bilder sind mit Nennung des Fotografen honorarfrei.

Kontakt:
Mag. Christine Schwetz
Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal
Schloss 1, 8225 Pöllau
Tel: +43 / 3335 4210
Fax: 43 / 3335 4235
Mail: info@naturpark-poellauertal.at
Web: www.naturpark-poellauertal.at

Weitere Links:
Bericht und Fotos Vorpremiere Tatort: https://www.facebook.com/naturparkpoellauertal/
Bericht Vorpremiere Tatort: ORF Seitenblicke
Bericht Vorpremiere Tatort: ORF Steiermark heute
Erfahren Sie Näheres über die Marktgemeinde Pöllau: Marktgemeinde Pöllau
Erfahren Sie viel Interessantes über den Naturpark Pöllauer Tal: www.naturpark-poellauertal.at

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